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Erholung im Technologie-Bereich

Die US-Börsen zeigen auf einen erholten Wochenstart. Die Indizes stehen nach der Eröffnungsglocke sofort im positiven Terrain. Schon fast vergessen ist der schwarze Freitag, an dem Intel nach einer Gewinnwarnung einen 22-prozentigen Kursverlust hinnehmen musste und die Weltbörsen in die Tiefe riss. Der Euro und die Ölpreise zeigen leichte Entspannung.

Intel

gehört zur Stunde wieder zu den größten Gewinnern der US-Börsen. Die Investoren korrigieren Intels Kurs wieder nach oben, nachdem der größte Chiphersteller jetzt bekannt gegeben hat, drei neue Laptopchips auf den Markt zu bringen. Intel steht unter Zugzwang, da von Rivalen wie dem nicht börsennotierten Transmeta-Konzern immer stärkere Konkurrenz auf dem Bereich der energiearmen Laptop-Chips droht. Derzeit ist Intel der meistgehandelte Wert und kann über vier Prozent zulegen.



Auferstehen aus den negativen Bereichen können auch Micron Texas Instruments und Cisco.



Neues gibt es von Motorola und Palm. Der taiwanesisches Handyfabrikant und der Hersteller von elektronischen Notizbüchern planen, die Funktionen eines Mobiltelefon und des elektronischen Notizbuch von Palm zu vereinen. Das Joint-Venture-Produkt soll 2002 auf den Markt kommen. Gespannt dürfen wir auch auf die Quartalszahlen sein, die Palm heute meldet. Palm gewinnt im frühen Handel um rund vier Prozent.



Dass die Gewinnwarnungssaison noch nicht vorbei ist, zeigte am Freitag Rayonier. Nach Börsenschluss warnte der Holzverarbeiter die Anleger, dass sich die Quartalszahlen unter den Markterwartungen bewegen dürften. Das Management macht fallende Holzpreise und eine geringere Nachfrage verantwortlich. Der Gewinn im dritten Quartal soll um 5 bis 7 Cents unter den Schätzungen der Analysten bleiben.



Dass der Montag, gerne ein Merger-Monday, also ein Fusionstag ist, zeigt heute der Telekommunikationssektor. Die größte kanadische Telefongesellschaft BCE dürfte, Medienberichten zufolge, ein heißer Übernahmekandidat sein. BCEs Marktwert habe mit 18 Milliarden US-Dollar ein verträgliches Niveau. Als möglicher Partner wird Blue Chip SBC Communications ins Spiel gebracht. SBC hält bereits 20 Prozent an Bell Canada, einer Holding von BCE. Voraussetzung für das Geschäft wäre jedoch, dass Kanada Beschränkungen abbauen müsste. Bisher können ausländische Firmen lediglich 33 Prozent an einer kanadischen Telefongesellschaft erwerben.



Gerüchte ranken sich auch um AT&T und die British Telecom. AT&T versucht derzeit hartnäckig, mit der britischen Telefongesellschaft zu kooperieren. Laut Spekulationen könnten AT&T und British Telecom den Service für Geschäftskunden zusammenschließen.



Sprint profitiert von der Aufstufung durch Analystenhaus Lehman Brothers. Die US-Telefongesellschaft legt im frühen Handel drei Prozent zu.

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