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Ericsson enttäuscht

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat einen höheren Verlust eingefahren als von Analysten erwartet und rechnet auch weiterhin mit einem schwierigen Markt.

rtr/dpa NEW YORK. Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat für das dritte Quartal einen Vorsteuer-Verlust von 5,8 Milliarden Kronen (skr) verbucht. Das Unternehmen erwarte auch weiterhin einen schwierigen Telekommunikationsmarkt, teilte Ericsson in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (MESZ) weiter mit. Der Verlust lag deutlich über den Analysten-Erwartungen (4,8 Mrd. skr).

Für das vierte Quartal erwarte Ericsson einen Umsatz von 55 Mrd. Kronen und einen etwas geringeren Vorsteuer-Verlust als im dritten Quartal, hieß es weiter.

Der viertgrößte Handy-Hersteller der Welt nach Nokia, Motorola und Siemens wurde am frühen Morgen zur vorzeitigen Veröffentlichung der Zwischenbilanz gezwungen. Anlass war der Bericht einer britischen Agentur mit offensichtlich aus Insiderkreisen verbreiteten Zahlen, Ericsson-Aufsichtsratschef Lars Ramqvist kündigte seinen Rücktritt für das kommende Frühjahr an. Sein Nachfolger wird Michael Treschow vom Haushaltskonzerns Electrolux.

Die Ericsson-Aktie präsentierte sich zum Börsenschluss rund zwei Prozent leichter bei 44,50 Kronen.

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