Ericsson erwartet verlustreiches Handy-Geschäft für 2002.
Ericsson stellt Handy-Produktion in Frage

Der schwedische Telekom-Ausrüster wartet ab, ob das Handy-Joint-Venture Sony-Ericsson in den nächsten zwei bis drei Quartalen noch die Gewinnzone erreichen wird. Sollte dies nicht gelingen, wird die Handy-Produktion eingestellt.

Reuters STOCKHOLM. Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson will möglicherweise seine Handy-Produktion einstellen. Ein solcher Schritt werde erwogen, wenn das gemeinsam mit Sony gegründete Handy-Joint-Venture Sony-Ericsson nicht in den nächsten zwei bis drei Quartalen die Erwartungen erfüllen sollte, sagte eine Ericsson-Sprecherin am Freitag. "Die Botschaft ist eindeutig. Wir werden den selben Fehler nicht noch einmal machen", fügte sie hinzu.

Ursprünglich sollte das im Oktober 2001 gegründete Gemeinschaftsunternehmen schon im ersten Jahr Gewinne erzielen. Vergangenen Monat prognostizierte Ericsson für dieses Jahr aber einen Verlust. Dem Marktforschungsunternehmen Gartner Dataquest zufolge fiel dessen Marktanteil im zweiten Quartal auf 5,4 % von 7,7 % ein Jahr zuvor.

Der Aktienkurs von Ericsson stieg am Freitag im freundlichen Vormittagshandel in Stockholm auf 7,35 schwedische Kronen von 7,05 Kronen zum Vortagesschluss.

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