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Ericsson: Kurssturz nach Gewinn- und Umsatzwarnung

Ericssonschockte die Wall Street zum Wochenauftakt mit einer Gewinn- und Umsatzwarnung. Nachdem die Konkurrenten Motorola und Nokia schon vor einiger Zeit gewarnt hatten, musste nun auch das schwedische Unternehmen die Anleger auf schlechtere Quartalsergebnisse vorbereiten.

Das weltweit drittgrößte Handyhersteller prognostiziert für das erste Quartal einen Vorsteuerverlust zwischen 410 Millionen Dollar und 510 Millionen Dollar. Zuvor hoffte Ericsson, die Gewinnschwelle erreichen zu können. Auch der Umsatz wird bestenfalls auf dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres liegen. Wahrscheinlich wird jedoch ein Umsatzrückgang von 15 Prozent anfallen.



Als Grund für die Warnung gab Ericsson das allgemein schwache Wirtschaftswachstum an. Die Verkaufszahlen haben in allen Bereichen gelitten, am stärksten betroffen war jedoch die Handysparte. Hohe Lagerbestände und eine gewisse Marktsättigung haben das Ergebnis zusätzlich belastet, so ein Unternehmenssprecher.



Die Aktionäre bestrafen Ericsson mit zahlreichen Verkaufsaufträgen. Der Wert stürzte unmittelbar nach der Meldung über 23 Prozent in den Keller. Auch die ersten Analysten melden sich zu Worte. Merrill Lynch stuft den Wert kurzfristig von "akkumulieren" auf "neutral" ab. Langfristig sei die Aktie jedoch weiterhin ein "Kauf".

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