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Ericsson übertrifft im zweiten Quartal die GewinnerwartungenDPA-Datum: 2004-07-21 16:39:21

(dpa-AFX) Stockholm - Der Telekomausrüster LM Ericsson < Eric-B.SSE > < Ercb.FSE > hat die Erwartungen des Marktes im zweiten Quartal bei weitem übertroffen. Beim Vorsteuergewinn ließ Ericsson die Analystenprognose weit hinter sich. Nach einem Vorsteuerverlust von 3,585 Milliarden Kronen vor einem Jahr verbuchten die Schweden im zweiten Quartal 7,83 Milliarden Kronen Gewinn vor Steuern. Im Schnitt hatten Analysten mit einem Vorsteuergewinn von 5,499 Milliarden Kronen gerechnet. Unter dem Strich schaffte der Konzern die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

(dpa-AFX) Stockholm - Der Telekomausrüster LM Ericsson < Eric-B.SSE > < Ercb.FSE > hat die Erwartungen des Marktes im zweiten Quartal bei weitem übertroffen. Beim Vorsteuergewinn ließ Ericsson die Analystenprognose weit hinter sich. Nach einem Vorsteuerverlust von 3,585 Milliarden Kronen vor einem Jahr verbuchten die Schweden im zweiten Quartal 7,83 Milliarden Kronen Gewinn vor Steuern. Im Schnitt hatten Analysten mit einem Vorsteuergewinn von 5,499 Milliarden Kronen gerechnet. Unter dem Strich schaffte der Konzern die Rückkehr in die schwarzen Zahlen.

Am Vorsteuergewinn hatte die Handysparte Sony Ericsson einen Anteil von 500 Millionen Kronen, wie der Konzern am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Der Handy-Hersteller hatte jüngst seinen Vorsteuergewinn im zweiten Quartal stärker als vom Markt erwartet gesteigert. An der Börse stieg die Aktie um 9,64 Prozent auf 21,60 Kronen und war damit der stärkste Wert in Stockholm.

Zurück IN DER Gewinnzone

Unter dem Strich erwirtschaftete Ericsson im Berichtszeitraum 5,3 Milliarden Kronen (576 Mio Euro) Überschuss nach 2,7 Milliarden Kronen Verlust vor einem Jahr. In diesem Quartal erhöhte sich der Umsatz zum Vorjahresquartal von 27,6 auf 32,6 Milliarden Kronen. Beim Quartalsumsatz hatten Analysten im Schnitt mit 30,249 Milliarden Kronen gerechnet. Auch die Bruttomarge lag mit 47,8 Prozent deutlich höher als die von Experten vorausgesagten 44,8 Prozent. In die Auftragsbücher kamen im zweiten Quartal Order im Wert von 33,1 Milliarden Kronen. Vor einem Jahr waren es Aufträge für 28,3 Milliarden Kronen.

Operative Marge

Die operative Marge war zum Vorjahresquartal von 0,72 auf 22,8 Prozent geschossen. Dieses Niveau sei allerdings nicht zu halten, sagte Unternehmenschef Carl-Henric Svanberg. Mittelfristig will Svanberg eine operative Marge von rund 20 Prozent erzielen.

Auftragseingang Steigt

Mit dem Start des Umts-Dienstes werde die operative Marge nicht in Mitleidenschaft gezogen, sagte Svanberg. Sein Finanzchef Karl-Henrik Sundström rechnet Mitte 2005 mit den ersten Lizenzen in China für Umst-Dienste.

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