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Ericsson-Verlust von 4,54 Mrd. Kronen für das dritte Quartal erwartet

Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson wird nach Einschätzung von Branchenkennern für das dritte Quartal 2001 einen Verlust ausweisen. Der Fehlbetrag vor Steuern wird einer Umfrage unter 20 Analysten zufolge voraussichtlich bei 4,54 Mrd. Kronen (rund 953 Mill. DM) liegen, nach einem Gewinn von 4,05 Mrd. Kronen im Vorjahreszeitraum.

Reuters STOCKHOLM. Der Umsatz wird der Experten-Prognose zufolge auf 59,15 Mrd. von 68,67 Mrd. Kronen zurückgehen. Die Quartalsergebnisse sollen am Freitag gegen 12.00 Uhr MESZ veröffentlicht werden.

Im Gesamtjahr wird Ericsson nach Einschätzung der Analysten voraussichtlich einen Vorsteuerverlust von 24,2 Mrd. Kronen verbuchen. Im Vergleichzeitraum lag das Ergebnis bei plus 28,69 Mrd. Kronen. Der Umsatz werde auf 243,9 Mrd. von 292,3 Mrd. Kronen zurückgehen. Für das kommende Jahr rechnen die Experten mit einem Umsatz von 236,5 Mrd. und einem Vorsteuergewinn von 7,3 Mrd. Kronen.

Ab dem vierten Quartal fließen die Umsätze der Handy-Produktion Unternehmensangaben zufolge nicht mehr in das Ergebnis der Mobilfunk-Sparte ein. Ericsson hatte Anfang Oktober angekündigt, die Herstellung von Mobiltelefonen in ein Joint Venture mit Sony auszulagern. Dies werde bei den Prognosen für 2001 und 2002 berücksichtigt, sagten die Analysten.

Der finnische Ericsson-Konkurrent Nokia hatte am vergangenen Freitag für das dritte Quartal einen Rückgang des Vorsteuergewinns auf 1,07 Mrd. von 1,37 Mrd. ? im Vorjahreszeitraum bekannt gegeben. Der Umsatz sei auf 7,05 Mrd. von 7,58 Mrd. ? gefallen, hatte es geheißen.

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