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Ericsson weiter auf Erholungskurs - «Zuversicht zurückgekehrt»DPA-Datum: 2004-07-21 11:07:00

Stockholm (dpa) - Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat nach jahrelangen Verlusten im dritten Quartal in Folge schwarze Zahlen geschrieben.

Stockholm (dpa) - Der schwedische Mobilfunkausrüster Ericsson hat nach jahrelangen Verlusten im dritten Quartal in Folge schwarze Zahlen geschrieben.

Im zweiten Vierteljahr 2004 verdiente das Unternehmen 5,3 Milliarden Kronen (576 Mio Euro) nach einem Minus von 2,7 Milliarden Kronen ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 32,6 Milliarden Kronen (3,5 Mrd Euro). Ericsson hatte im Schlussquartal 2003 nach Milliardenverlusten erstmals wieder schwarze Zahlen geschrieben.

«Die Zuversicht ist in die Branche zurückgekehrt», sagte Ericsson - Chef Carl-Henrie Svanberg. Durch den Aufbau der Umts-Netze und die Aufstockung der GSM-Kapazitäten gebe es neue Dynamik. Der Auftragseingang lag mit 33,1 Milliarden Kronen in etwa auf dem Niveau des Vorquartals und war um 17 Prozent höher als vor einem Jahr.

Beim Vorsteuergewinn ließ Ericsson die Analystenprognose weit hinter sich. Nach einem Vorsteuerverlust von 3,6 Milliarden Kronen vor einem Jahr verbuchten die Schweden im zweiten Quartal 7,83 Milliarden Kronen Gewinn vor Steuern. Im Schnitt hatten Analysten mit einem Vorsteuergewinn von rund 5,5 Milliarden Kronen gerechnet.

Die Handysparte Sony Ericsson trug zum Vorsteuergewinn 500 Millionen Kronen bei. Der Handy-Hersteller hatte jüngst seinen Vorsteuergewinn im zweiten Quartal stärker als vom Markt erwartet gesteigert. Ericsson hatte seine Handy-Produktion in das Gemeinschaftsunternehmen mit Sony eingebracht.

Im gesamten ersten Halbjahr steigerte Ericsson den Umsatz um 13 Prozent auf 60,7 Milliarden Kronen und schrieb einen Gewinn von 8,3 Milliarden Kronen nach Verlusten von 7,0 Milliarden Kronen vor einem Jahr.

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