Erkennung potentieller Terroristen
Hamburgs Senator Scholz ordnet Rasterfahndung an

dpa HAMBURG. Nach den Terroranschlägen in den USA hat Hamburgs Innensenator Olaf Scholz (SPD) die Rasterfahndung angeordnet. Diese Fahndungsmethode sei ein geeignetes Mittel, um unauffällige Personen als potenzielle Terroristen zu erkennen, sagte Scholz am Mittwoch: "Bei der Anschlagserie in den USA hatten wir es mit Tätern zu tun, die den Sicherheitsbehörden im Vorfeld der Tat in keiner Weise aufgefallen sind." In Hamburg hatten wohl drei der Attentäter Jahre lang gelebt.

Bei der Rasterfahndung werden die Daten eines größeren Personenkreises per Computer überprüft. Dabei achten die Ermittler auf bestimmte Kombinationen von Merkmalen, die auf potenzielle Täter zutreffen könnten. Außerdem sprach sich Scholz dafür aus, in Einzelfällen die Identität von Einreisewilligen beim Verfassungsschutz zu überprüfen.

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