Erleichterung
England tritt in der Türkei an

Die englischen Fußball-Nationalspieler haben ihre Streikpläne verworfen und werden wie geplant zum entscheidenden Europameisterschafts-Qualifikationsspiel am Samstag in Istanbul gegen die Türkei antreten.

HB LONDON. Das war das Ergebnis von Gesprächen zwischen der Spitze des Englischen Fußball-Verbandes (FA) und führenden Nationalspielern am Mittwochabend in London. "Ich bin sehr froh, mitteilen zu können, dass das gesamte englische Team in die Türkei reisen wird", teilte FA-Funktionär Mark Palios am Mittwochabend mit.

Die Akteure waren nach Berichten in den englischen Medien äußerst unzufrieden darüber, dass die FA Nationalverteidiger Rio Ferdinand wegen eines verpassten Dopingtests aus der Mannschaft ausgeschlossen hatte. Sie hatten daher als Akt der Solidarität mit ihrem Team- Kollegen einen Streik erwogen. Die FA erklärte, dass Ferdinand vorerst zwar weiter unberücksichtigt bleibe, stellte zugleich aber neue Gespräche mit dem verbannten Auswahl-Akteur in Aussicht.

Vor der gütlichen Einigung hatte der Verband die Nationalspieler davor gewarnt, dass England selbst im Fall der Qualifikation für die EURO 2004 vom Turnier in Portugal ausgeschlossen werden könne, falls das Türkei-Spiel nicht stattfinden sollte. Die Europäische Fußball- Union (UEFA) hatte nach Berichten der BBC bereits erklärt, dass das Spiel mit 3:0 für die Türkei gewertet werden würde, wenn die englischen Spieler nicht wie vorgesehen in Istanbul antreten sollten. England braucht für die direkte Qualifikation in der Gruppe 7 noch einen Punkt gegen den WM-Dritten, bei einer Niederlage müsste die Mannschaft von Sven-Göran Eriksson in die Relegation.

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