Erleichterung nach Verkauf
Burger King für 1,5 Milliarden Dollar verkauft

Der britische Spirituosen-Konzern Diageo hat seine Schnellimbiss-Kette Burger King für 1,5 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) an ein amerikanisches Konsortium verkauft. Damit erhielt Diageo am Freitag eine deutlich geringere Summe als die ursprünglich bereits ausgemachten 2,26 Milliarden Dollar.

HB/dpa LONDON. Die Käufergruppe unter Führung der US-Investmentfirma Texas Pacific Group hatten unter Hinweis auf die schwachen Verkaufszahlen den Preis um rund ein Drittel gedrückt. Diageo will sich künftig ganz auf sein Getränkegeschäft konzentrieren und suchte bereits seit zwei Jahren einen Käufer für die Hamburger-Kette. Zu dem britischen Konzern gehören unter anderem die Marken Guinness, Baileys Irish Cream, Smirnoff Wodka and Johnny Walker Whisky.

Diageo teilte außerdem mit, dass das Betriebsergebnis von Burger King im zweiten Halbjahr 2002 voraussichtlich um 20 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert von 114 Millionen Dollar liegt. Diageo - Chef Paul Welsh zeigte sich erleichtert über den Verkauf. In Deutschland eröffnete der McDonald's-Erzrivale Burger King 1976 sein erstes Restaurant in Berlin. Heute verfügt die Kette bundesweit über 350 Niederlassungen mit rund 12 000 Mitarbeitern. Täglich werden 300 000 Gäste registriert. Weltweit gibt es nach Unternehmensangaben in 58 Ländern 11 450 Burger King-Filialen mit 361 000 Mitarbeitern. Der Gesamtumsatz lag 2001 bei 11,2 Milliarden Dollar.

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