Erlen übernimmt das Amt von Giuseppe Vita
Neuer Schering-Chef bestätigt Wachstumsziele

Der neue Vorstandsvorsitzende der Schering AG, Berlin, Hubertus Erlen, hat die Wachstumsziele des Unternehmes bestätigt. "Wir wollen im Jahr 2007 einen Umsatz von sieben Mrd. Euro erreichen und das Ergebnis pro Aktie überdurchschnittlich steigern", sagte Erlen auf der Hauptversammlung am Donnerstag in Berlin.

rtr/vwd BERLIN. Schering hatte in 2000 seinen Umsatz um 22 % auf annährend 4,5 Mrd. ? erhöht. Das Ergebnis je Aktie stieg um 26 % auf 1,70 ?.

Für das laufende Jahr bekräftigte Erlen die am Vortage gemachten Prognosen, die einen Anstieg des Konzerngewinnes um 15 bis 20 %, ein knapp zweistelliges Umsatzwachstum und ein leicht über dem Vorjahr liegendes Betriebsergebnis vorsehen. Hier seien die Belastungen auf Grund der hohen Einführungskosten der neuen Produkte, vor allem in den USA zu berücksichtigen.

Schering verdoppelt Ergebnisprognose

Erlen übernimmt auf der Hauptversammlung das Amt von seinem Vorgänger Giuseppe Vita, der voraussichtlich am selben Tag als Vorsitzender in den Aufsichtsrat wechselt. In seiner Rede betonte Vita, dass die Gen- und Biotechnik einen immer größeren Raum einnehme. "Mit Sicherheit kann man heute sagen, dass es in wenigen Jahren kein neues Medikament mehr geben wird, an dem die Gen- und Biotechnik nicht in irgendeiner Weise beteiligt war." Schering baue den Anteil von Biotechnik-Produkten in seinem Portfolio weltweit aus.

Vita verwies dabei auf das Leukämie-Präperat Campath, für das noch in diesem Jahr die Zulassung erwartet werde, und das Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon, das 2000 mit einem Umsatz von 593 Mill. Euro erneut Hauptumsatzträger war. "Weitere innovative Projekte befinden sich bei uns in der Forschung und Entwicklung." So habe sich Schering unter anderem für wichtige Forschungsprojekte der jüngst ausgegliederten Tochter Metagen Pharmaceuticals im Bereich Prostata- und Brustkrebs die exklusiven Zugriffsrechte gesichert.

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