Erler rechnet mit baldiger Normalisierung der Verhältnisse
SPD bleibt auch nach Blair Dossier ablehnend

SPD-Außenexperte Gernot Erler rechnet mit einer baldigen Normalisierung des transatlantischen Verhältnisses. Eine Deeskalation sei möglich und werde über intensivere Kontakte "auf Arbeitsebene" geschehen, sagte Erler am Dienstag am Rande einer SPD-Fraktionssitzung in Berlin.

ddp BERLIN. Zugleich widersprach er den Darstellungen der Opposition von einem zerrütteten deutsch-amerikanischen Verhältnis. Dieses Verhältnis beruhe nicht nur auf Telefonaten, sondern sein ein "Geflecht" von Beziehungen.

Ausdrücklich betonte Erler die unveränderte Haltung der Bundesregierung in der Irak-Frage. An der ablehnenden Position zu einem Krieg habe sich nach der Wahl "nichts geändert". Auch das vom britischen Premierminister Tony Blair jetzt vorgelegte Papier, wonach der Irak in ein bis zwei Jahren über Atomwaffen verfügen könnte, ändere nichts an der bisherigen deutschen Risikoeinschätzung.

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