Erlös aus den Verkäufen bisher unbekannt
Hypo-Vereinsbank will drei Töchter in Polen verkaufen

Die Hypo-Vereinsbank AG (HVB), München, will im Rahmen ihrer Konzentration auf das Kerngeschäft drei Tochtergesellschaften in Polen veräußern.

vwd MÜNCHEN/ WIEN. Die Verhandlungen sollten möglichst bis Jahresende abgeschlossen sein, erklärte ein HVB-Sprecher am Freitag in Wien und bestätigte damit einen Bericht der "Financial Times Deutschland". Die angestrebten Veräußerungen seien Arondierungen, machte der Sprecher deutlich. Die HVB halte an ihrem Expansionskurs in Polen fest. Bis 2005 soll die Bilanzsumme der HVB in Polen durch organisches Wachstum und Zukäufe wie geplant auf 40 Mrd EUR von derzeit rund 20 Mrd EUR steigen.

Zwischen der zum Verkauf stehenden Gornoslaski Bank (GBG) gebe es regionale Überschneidungen mit den von der HVB bzw der Bank Austria übernommenen polnischen Instituten BPH und PBK, erklärte der Sprecher weiter. Die Veräußerung hänge maßgeblich vom zu erzielenden Preis ab. Die Genossenschaftsbank SBR stehe ebenfalls zum Verkauf, da sie nicht zum Geschäftsmodell passe. Darüber hinaus will die HVB auch ihre Beteiligung an dem Bewachungsunternehmen Ochrana abgeben.

Zum möglichen Erlös aus den Verkäufen wollte sich der Sprecher nicht äußern. Analysten schätzen den Wert der drei Tochter-Unternehmen dem Zeitungsbericht zufolge auf einen hohen zweistelligen Mio-EUR-Betrag.

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