Ermittler suchen zwei Personen
Neue Spur im Heckenschützenfall

Im Fall des unbekannten Heckenschützen, der im Großraum Washington bereits zehn Menschen getötet hat, verfolgen die Ermittler eine neue Spur. Die Ermittler seien sehr daran interessiert, mit zwei Personen zu sprechen, von denen eine möglicherweise früher in der US-Armee gedient habe, verlautete aus US-Regierungskreisen am Mittwoch.

Reuters WASHINGTON. Gegen einen der beiden, John Allen Williams, erließen die Ermittlungsbehörden nach Polizeiangaben am späten Abend Haftbefehl wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Dieser Vorwurf stehe jedoch nicht in Zusammenhang mit den Schüssen des Heckenschützen, betonte ein Polizeisprecher.

Williams werde möglicherweise von einem Jugendlichen begleitet, sagte der Polizeisprecher weiter, der Nachfragen von Journalisten nicht beantwortete. In den Regierungskreisen hieß es, eine der beiden gesuchten Personen sei möglicherweise früher in Fort Lewis im Bundesstaat Washington stationiert gewesen. Fort Lewis liegt in der Nähe von Tacoma, wo Ermittler wenige Stunden zuvor einen Hinterhof mit Metalldetektoren abgesucht hatten.

Seit dem 2. Oktober sind im Großraum Washington zehn Menschen mit jeweils nur einem Schuss aus großer Entfernung getötet worden. Drei weitere Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.

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