Ermittlung wegen Körperverletzung
Arbeitsgruppe zu Kölner Polizei-Skandal gebildet

Im Kölner Polizeiskandal um einen angeblich von Beamten misshandelten Randalierer hat am Montag eine interne Arbeitsgruppe ihre Tätigkeit aufgenommen.

dpa KÖLN. Im Kölner Polizeiskandal um einen angeblich von Beamten misshandelten Randalierer hat am Montag eine interne Arbeitsgruppe ihre Tätigkeit aufgenommen. Die drei Beamten der Bezirksregierung sollen die Kommunikations- und Informationsabläufe bei der Kölner Polizei untersuchen. Laut Polizeipräsident Klaus Steffenhagen soll der Frage nachgegangen werden, ob eventuelle Mängel "das schreckliche Geschehen begünstigt haben".

Die Staatsanwaltschaft wartet weiter auf ein rechtsmedizinisches Gutachten, das Aufschluss darüber geben soll, ob der Tod des Randalierers durch Misshandlungen von Polizisten verursacht wurde. Gegen sechs Beamte einer Kölner Innenstadt-Polizeiwache wird bisher wegen Körperverletzung im Amt ermittelt. Sie sollen am 11. Mai einen festgenommenen Randalierer krankenhausreif geschlagen haben. Der 31 Jahre alte Mann starb nach zweiwöchigem Koma in einer Kölner Klinik.

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