Ermittlung wegen uneidlicher Falschaussage
Staatsanwälte vernehmen Schreiber wegen CDU-Spendenaffäre in Kanada

ap BERLIN. Zwei Berliner Staatsanwälte wollen den Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber in der kommenden Woche in Kanada wegen der CDU-Spendenaffäre vernehmen. Ein Justizsprecher erklärte am Dienstag in Berlin, die Ermittler flögen am Wochenende nach Toronto, um Schreiber wegen einer 100 000-Mark-Spende an die CDU zu befragen. Unklar ist, wer diese Spende entgegengenommen hat. Der frühere CDU-Chef Wolfgang Schäuble und die frühere Schatzmeisterin der Partei, Brigitte Baumeister, hatten dazu widersprüchliche Angaben gemacht.

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der falschen uneidlichen Aussage vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss gegen Schäuble und Baumeister. Schreiber, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Augsburg vorliegt, hatte sich zu der Vernehmung mit den Worten bereit erklärt: "Meine Aussage wird das Lügengebäude, das Herr (Wolfgang) Schäuble aufgebaut hat, zusammenbrechen lassen."



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