Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
Comroad ohne Geschäftsbeziehung nach Asien

Der Telematikanbieter Comroad hat nach Angaben der Münchener Staatsanwaltschaft keine Geschäftsbeziehungen nach Asien gehabt. Gerüchte über angeblich nicht existierende Geschäftsbeziehungen hatten den Kurs der Comroad-Aktie seit Monaten belastet.

HB/ Reuters/ München. Nach jetzigem Ermittlungsstand gebe es keine existierenden Geschäftsbeziehungen zu Asien, berichtete das Anlegermagazin "Euro am Sonntag" unter Berufung auf den Leitenden Oberstaatsanwalt Manfred Wick.

Kommende Woche wolle Comroad einen Sonderbericht in eigener Sache vorlegen. Bei der Firma war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Immer wieder waren in der Vergangenheit Zweifel an Geschäftsbeziehungen und Aufträgen von Comroad aus Asien aufgekommen, die aber vom Unternehmen stets zurückgewiesen worden waren.

Anfang März kündigte dann der Aufsichtsrat von Comroad wegen dieser Zweifel dem Vorstandschef Bodo Schnabel. Mittlerweile sitzt Schnabel in Untersuchungshaft. Seit Wochen ermittelt die Münchener Staatsanwaltschaft wegen des dringenden Tatverdachts des mehrfachen Kursbetrugs gegen ihn. Gerüchte über angeblich nicht existierende Geschäftsbeziehungen hatten den Kurs der Comroad-Aktie seit Monaten belastet.

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