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Ermittlungen gegen Microsoft wegen irreführender Werbung

ap SEATTLE. Die amerikanische Handelskommission (FTC) ermittelt wegen irreführender Werbung gegen den Softwarekonzern Microsoft. Das bestätigten am Montag die Behörde und das Unternehmen. Die Werbung für einen mit Microsoft-Programmen ausgestatteten Taschencomputer hat laut FTC Funktionen herausgestellt, ohne den Kunden klarzumachen, dass sie für deren Nutzung ein zusätzliches Modem kaufen mussten.

Die Kampagne wurde im vergangenen April gestartet, um den Absatz der Microsoft-gestützten Produkte im Bereich der sogenannten Palmtops zu verbessern. Marktführer ist hier die Firma Palm mit einem Anteil von etwa 60 %. Microsoft besitzt in diesem Segment etwa zehn Prozent Marktanteil.

Mit einer Anhörung vor einem Berufungsgericht in Washington hat Microsoft am Montag auch seinen Kampf gegen die richterlich angeordnete Zerschlagung des Unternehmens fortgesetzt. Anwälte des Softwarekonzerns wiesen den Vorwurf zurück, Konkurrenten illegal behindert zu haben. Sowohl Microsoft als auch die Regierungsseite, die die Aufspaltung des Unternehmens betrieben hat, mussten sich bei der Anhörung am Montag harten Fragen der Richter stellen.

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