Ermittlungen im Geiseldrama
Ermittler sehen tschetschenischen Präsidenten als Drahtzieher

Am dritten Tag der Geiselnahme von Moskau haben die russischen Behörden nach eigenen Angaben den im Untergrund lebenden tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow als Drahtzieher des Dramas im Konzertsaal identifiziert.

HB/dpa MOSKAU. "Nach unseren Informationen führt er die Terroristen", sagte der stellvertretende russische Innenminister Wladimir Wasiljew am Freitag.

Nunmehr bemühten sich die russischen Ermittler, mit Maschadow in Kontakt zu treten, um das Geiseldrama zu beenden. "Um die Menschen zu retten, sind wir sogar so weit gegangen, uns mit Maschadow in Verbindung zu setzen", sagte Wasiljew. Dies sei bisher ohne Erfolg geblieben, da der Aufenthaltsort des tschetschenischen Präsidenten nicht bekannt sei.

Der legal gewählte Präsident der Kaukasus-Republik lebt seit dem Einmarsch russischer Streitkräfte in Tschetschenien im Herbst 1999 im Untergrund. "Wir unternehmen alles nur Mögliche, um mit Maschadow oder irgend einem seiner Vertreter Verhandlungen aufzunehmen."

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