Erneuter Bombenterror durch die ETA
Weitere Bombenexplosion nach Anschlag auf Oberstaatsanwalt

afp GRANADA. Kurz nach dem Mordanschlag auf den Oberstaatsanwalt des Obersten Gerichtshofes von Andalusien ist am Mittwoch in der Nähe des Tatorts im südspanischen Granada eine Autobombe explodiert. Dabei seien mehrere Menschen leicht verletzt worden, teilte die Präfektur mit. Die Explosion habe sich in der unmittelbaren Nachbarschaft der Wohnung des Juristen Luis Portero ereignet. Vor dessen Haustür hätten Unbekannte auf Portero geschossen, teilte die Polizei mit. Die Behörden machten die baskische Untergrundorganisation ETA für beide Anschläge verantwortlich. Unklar blieb zunächst, ob die Explosion des Sprengsatzes in direktem Zusammenhang mit der Ermordung Porteros stand. Nach Polizeiangaben vernichtete die ETA in der Vergangenheit oft ihre Tatfahrzeuge, um Spuren zu verwischen.

Der 59-jährige Portero erlag im Krankenhaus seinen Schusswunden am Kopf, wie das staatliche Fernsehen TVE berichtete. Nach Angaben des behandelnden Notarztes, Enrique Fernandez, sei der Jurist "klinisch tot". Seine Rettung durch eine Operation schloss der Arzt aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%