Erntehelfer
Israel gibt 5000 Palästinensern Arbeitserlaubnis

dpa JERUSALEM. Israel hat 5000 Palästinensern Arbeits- und Einreisegenehmigungen erteilt und erwägt, weiteren 10 000 die Arbeit im Lande zu ermöglichen. Wie die israelische Presse am Dienstag berichtete, sollen die Palästinenser zunächst israelisch-arabischen Bauern im Norden Israels bei der Olivenernte helfen. Israel hatte seit dem blutigen Selbstmordanschlag in Tel Aviv am 1. Juni keine Palästinenser mehr ins Land gelassen.

Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser sagte dazu, es sei sehr wichtig, "die Sanktionen gegen die palästinensische Bevölkerung zu lockern, um ihnen ein normales tägliches Leben zu ermöglichen". Ziel sei es, Palästinenser durch humanitäre Maßnahmen davon abzuhalten, sich der Welle der Gewalt anzuschließen. Gleichzeitig müsse Israel "den Kampf gegen den Terror fortsetzen", betonte er.

Vor Beginn des jüngsten Konflikts vor fast elf Monaten hatten mehr als 160 000 Palästinenser in Israel gearbeitet und damit praktisch den Lebensunterhalt der Hälfte der palästinensischen Bevölkerung bestritten.

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