Eröffnung
Euro im Fernen Osten stetig bei 0,8770 Dollar

Reuters TOKIO. Der Euro hat sich am Mittwoch an den Märkten des Fernen Ostens unbeeindruckt von der Entscheidung der US-Notenbank (Fed) gezeigt, die Zinsen unverändert zu lassen. Händlern in Tokio zufolge präsentierte sich die Währung stetig bei Kursen um 0,8770 Dollar. Die Spekulation habe sich offenbar von der Gemeinschaftswährung abgewandt und habe statt dessen den australischen Dollar ins Visier genommen. Nachdem die australische Notenbank am Dienstag ihre Zinsen nicht erhöht hatte, war der australische Dollar auf ein historisches Tief von 0,5350 Dollar gefallen.



Gegen 06.25 Uhr MESZ notierte der Euro mit 0,8771/76 Dollar nach einem New Yorker Schlusskurs am Vorabend von 0,8749/53 Dollar. Die US-Valuta wurde mit 108,72/77 (108,84/92) Yen gehandelt.



Die Fed hatte am Dienstag die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert gelassen, zugleich jedoch erneut vor Inflationsgefahren gewarnt und damit die Tür für weitere Zinserhöhungen offen gelassen. Der Zielsatz für Tagesgeld liege weiter bei 6,50 Prozent, teilte die Notenbank im Anschluss an die Sitzung ihres für die Geldpolitik verantwortlichen Offenmarktausschusses (FOMC) in Washington mit. Die angespannte Lage am Arbeitsmarkt und die Energiepreise stellten jedoch ein Risiko für die Inflationserwartungen dar.



Gold begann am Donnerstag in Hongkong leichter. Im frühen Geschäft wurde die Feinunze des Edelmetalls (31,1 Gramm) mit 271,40/90 Dollar bewertet. In New York war Gold am Vortag zuletzt mit 271,85/272,35 Dollar notiert worden.

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