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Erotikkonzern Beate Uhse bleibt in Flensburg

dpa/afx FLENSBURG. Der Vorstand des Erotik-Konzerns Beate Uhse hat nach Spekulationen um eine Verlagerung des Unternehmens eine weitgehende Garantie für den Standort Flensburg abgegeben. "Fakt ist, dass Flensburg für die Uhse AG ein wichtiger Standort ist und bleibt", betonte Vorstandssprecher Otto Christian Lindemann am Freitag.

Durch die geplante Verlagerung des Versandhandels habe es keine betriebsbedingten Kündigungen gegeben. Sollte eine Entscheidung zur Zentralisierung von Bereichen an einem anderen Ort als Flensburg getroffen werden, wären in der Zentrale 50 von 203 Arbeitsplätzen betroffen, hieß es. "Es ist nicht so, dass der gesamte Standort Flensburg abgebaut werden soll". Nach Angaben des Betriebsrates soll der Versandhandel in die Niederlande umziehen. Nach einer Betriebsversammlung am Freitag drohte die Gewerkschaft zugleich im Streit um einen neuen Tarifvertrag mit Streiks.

Die Beate Uhse AG ist in zwölf europäischen Ländern mit insgesamt 750 Mitarbeitern tätig. Für dieses Jahr werden rund 300 Mill. DM Umsatz erwartet. Die Firma ist seit Mai 1999 an der Börse notiert.

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