Ersatz durch Selbstbedienungsterminals und mobile Beratungsstellen
Kahlschlag bei der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank schließt noch in diesem Jahr 260 ihrer 1 030 Privatkunden-Filialen in Deutschland. Das kündigte Herbert Walter, Mitglied des Führungsgremiums des Instituts, am Donnerstag in Frankfurt an.

dpa/rtr FRANKFURT. Sie werden zum Teil durch 300 Selbstbedienungsterminals und 120 mobile Beratungsstellen ersetzt. Diese Zusammenlegungen stehen in Zusammenhang mit dem Umbau des Privatkundengeschäfts des Geldhauses. Der neue Unternehmensbereich um die ehemalige Deutsche Bank 24 ist künftig auch für 30 000 Freiberufler und Familienunternehmen zuständig, die bislang der Sparte Firmenkunden und Investmentbanking zugeordnet waren.

Der Umbau wird insgesamt rund 4 000 von 25 000 Stellen kosten. Über den Abbau von 1 800 davon wird noch mit dem Betriebsrat verhandelt. Diese Personalkürzungen seien Bestandteil der bereits angekündigten Abbaupläne der Deutschen Bank, betonte Walter. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht auszuschließen, sollten aber so gering wie möglich gehalten werden.

Walter sagte weiter, die deutsche Bank plane derzeit im Geschäftsbereich Privat- und Firmenkunden keine Akquisitionen. "Akquisitionen sind zu Zeit kein Thema" sagte Walter.

Außerdem sagte Walter, die Deutsche Bank sei nicht an den Gesprächen um den Verkauf des Online-Brokers Entrium beteiligt. Die Bank habe kein Interesse an einem Kauf, da die Strategie mit dem eigenen Broker Maxblue eine andere sei.

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