Erst 2003 wieder Zuwächse
LBS Baden-Württemberg mit Einbrüchen im Fusionsjahr

Reuters STUTTGART. Die aus der Fusion der badischen und württembergischen Landesbausparkasse zum Jahresanfang entstandene LBS Baden-Württemberg rechnet nach Einbrüchen im ersten Halbjahr für 2000 mit einem rückläufigen Neugeschäft. Die neue LBS habe im ersten Jahr ihres Bestehens mit schwierigen Marktbedingungen zu kämpfen gehabt, sagte LBS-Chef Günter Kreher am Donnerstag in Stuttgart. So sei das Neugeschäft teilweise um über 20 % eingebrochen. Für 2000 rechne man daher nach internen Prognosen mit einem nach Bausparsumme um 0,6 Mrd. DM niedrigeren Neugeschäft von rund 8 Mrd. DM. Der Ertrag werde bis 2002 durch die Fusion belastet. Ende Februar hatte die LBS noch ein Neugeschäft von 9 Mrd. DM vorhergesagt. Die Konkurrenz am Markt für Kapitalanlagen sei in diesem Jahr jedoch härter geworden, sagte Kreher weiter. In den Monaten Juli und August sei durch eine Produkt- und Vertriebsoffensive allerdings die Trendwende eingeläutet worden. Insbesondere dem schwächelnden Vertriebsweg der Sparkassen sei unter die Arme gegriffen worden. Nach wie vor sei die Bausparkasse der baden-württembergischen Sparkassen die Nummer Eins in der Gesamtbranche, betonte Kreher. Die Ertragslage werde in den kommenden Jahren durch die Fusionskosten beeinflusst. So würden im Jahr 2000 Sondereinflüsse von rund zehn Mill. DM das Betriebsergebnis drücken. Im Vorjahr hatten die beiden Bausparkassen zusammengenommen ein Betriebsergebnis von 152 Mill. DM erwirtschaftet. Bis 2002 werde das Betriebsergebnis rückläufig sein, im darauf folgenden Jahr sollen dann wieder Zuwächse erzielt werden. Die Zahl der Mitarbeiter von derzeit 1 100 solle bis dahin um 10 bis 20 % reduziert werden.

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