Erst der Vertrag ist bindend
Preis im Internet angeblich nicht verbindlich

Vermeintliche Schnäppchen im Internet können für den Käufer unliebsame Überraschungen bergen. Wie die Zeitschrift "connect" berichtet, sind Preise im Internet keine verbindlichen Angebote, sondern eine so genannte "Invitatio ad offerendum" (Einladung zum Angebot).

ddp STUTTGART. Rechtlich informiere der Verkäufer lediglich in unverbindlicher Weise über sein Warenangebot. Bindend sei erst der Preis, den Käufer und Verkäufer gegenseitig im Vertrag bestätigen. Der Kunde könne sich bei Online-Bestellungen deshalb nicht auf die angegebenen Preise verlassen.

Obwohl falsche Angaben oder Nettopreise ohne Mehrwertsteuer wettbewerbswidrig seien, habe der Konsument keine Möglichkeit, den Anbieter darauf festzunageln, ein Produkt zum angegebenen Preis auch verkaufen zu müssen. Allerdings gelte auch für online gekaufte Waren ein Rückgaberecht von 14 Tagen.

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