Erst zwei ernsthafte Gebote
Telekom-Kabelnetz nur mäßig begehrt

Die Deutsche Telekom muss sich anscheinend auf einen deutlich niedrigeren Erlös aus dem Verkauf ihres verbliebenen Fernseh-Kabelnetzes einstellen als vom Unternehmen erhofft.

ddp/vwd FRANKFURT/M. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) aus Bieterkreisen gibt es nur zwei ernsthafte Gebote, die zudem deutlich unter den Erwartungen der Telekom liegen dürften. Im Sommer waren dagegen noch sechs Interessenten-Gruppen in die engere Wahl gezogen worden.

Wie die Zeitung weiter berichtet, handelt es sich bei einem der Bieter um eine Gruppe mit den Finanzinvestoren Goldman Sachs, Apax Partners und Providence Equity. Es gelte als wahrscheinlich, dass diese Gruppe 1,5 Milliarden bis 1,6 Milliarden Euro biete. Anfang August hatte die Telekom dagegen noch mitgeteilt, sie habe unverbindliche Angebote von über drei Milliarden Euro erhalten. Das zweite noch ernsthaft interessierte Konsortium bilden Liberty Media sowie die Finanzinvestoren Blackstone, Apollo und BFD Capital. Auch dessen Offerte soll deutlich unter den Erwartungen der Telekom liegen. Die Frist für die Abgabe von Geboten läuft bis Ende der Woche.

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