Erste Arbeitsniederlegung beim ZDF seit Jahrzehnten
Warnstreiks bei Rundfunkanstalten

An Warnstreiks bei mehreren Sendern der ARD und beim ZDF haben sich am Dienstag Hunderte Beschäftigte beteiligt. Sie protestierten damit gegen die Forderung der Arbeitgeber, Tariferhöhungen an Kürzungen bei der betrieblichen Altersversorgung zu koppeln, wie die neue Gewerkschaft ver.di in Stuttgart mitteilte.

ap STUTTGART. Allein in Köln legten nach ihren Angaben rund 900 Mitarbeiter des WDR und der Gebühreneinzugszentrale für fünf Stunden die Arbeit nieder. Betroffen gewesen sei auch die Produktion der `Lindenstraße" in Köln-Bocklemünd.

Beim ZDF in Mainz traten ebenfalls rund 900 Beschäftigte in einen einstündigen Warnstreik. Die seit Monaten laufenden Gehaltstarifverhandlungen waren in der vergangenen Woche ergebnislos abgebrochen worden. Wie der Verhandlungsführer der Arbeitnehmer, Werner Ach, berichtete, war es der erste Warnstreik bei dem Mainzer Sender seit mindestens 30 Jahren.

Beim NDR in Hamburg waren rund 100 Mitarbeiter im Bereich Schnitttechnik zu einer einstündigen Arbeitsniederlegung aufgerufen, wie Peter Völker von ver.di berichtete. Am Nachmittag sollten nach Gewerkschaftsangaben weitere Warnstreiks beim Bayerischen Rundfunk, der Deutschen Welle und dem Deutschlandradio folgen.

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