Erste August-Zahlen aus Baden-Württemberg, Hessen und Bayern
Inflation in Deutschland bremst sich offenbar weiter ab

Der Preisanstieg in Deutschland bremst sich offenbar weiter ab. In Baden-Württemberg beträgt die Jahres-Inflationsrate in diesem Monat voraussichtlich noch 2,8 %, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

afp STUTTGART/WIESBADEN/MÜNCHEN. Im Juli hatte die Rate bei 2,9 % gelegen, im Juni bei 3,1 und im Mai gar bei 3,4 %. Im Vergleich zum Juli sanken die baden-württembergischen Preise im August voraussichtlich um 0,2 %. In Bayern sank die Jahres-Inflationsrate derweil auf 2,5 %, im Juli hatte sie noch 2,6 % betragen. Im Vergleich zum Juli sanken die bayerischen Verbraucherpreise nach Angaben des Landesamtes für Statistik in München um 0,2 %.

Auch Hessen verzeichnete einen Rückgang der Preise gegenüber dem Vormonat um 0,1 %. Die Jahresteuerungsrate liegt nach Angaben der Landesstatistiker in Wiesbaden in diesem Monat wie schon im Juli voraussichtlich bei 2,3 %. In Hessen war im Mai mit einer Inflationsrate von 3,0 % der höchste Stand seit sieben Jahren erreicht worden. Alle drei Bundesländer berichteten übers Jahr gesehen vor allem von einer Verteuerung von Nahrungsmitteln. Kleiner Lichtblick aus Baden-Württemberg: Im Vergleich zum Vormonat wurde Speiseeis im August um 2,9 % billiger.

Sobald Daten von sechs zuvor festgelegten Bundesländern vorliegen, berechnet das Statistische Bundesamt daraus eine vorläufige Inflationsrate für ganz Deutschland. Zu den Indikator-Ländern zählen noch Nordrhein-Westfalen sowie Brandenburg und Sachsen.

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