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Erste Bank und Steiermärkische legen Gespräche auf Eis

Die Verhandlungen zum Mehrheitseinstieg der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG bei der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG sind derzeit auf Eis gelegt. "Es gibt aktuell nicht mehr die Gespräche, die es bis vor kurzem gegeben hat", heißt es aus der Erste Bank.

rtr WIEN. Es könne dennoch nicht von einem Abbruch der Gespräche gesprochen werden, weil der Wille zum Engagement der Erste Bank in der Steiermark auf Vorstandsebene weiterhin bestehe. Offenbar sei aber auf Seite des Aufsichtsrates der Steiermärkischen keine einheitliche Willensäußerung erzielbar gewesen.

Erste-Chef Andreas Treichl sagte in einer ersten Reaktion gegenüber Reuters, er sehe das ganze nicht so tragisch wie mancherorts dargestellt. Es könne durchaus weitere Gespräche geben, er halte den mehrheitlichen Einstieg der Erste Bank in der Steiermark weiterhin für sinnvoll.

Nach früheren Vorstellungen der beiden Häuser sollte die Erste Bank ihre Beteiligung an der Steiermärkischen noch heuer auf bis zu 75 % erhöhen und dafür im Gegenzug die in Graz ansässige Bank mit bis dahin bis zu rund 10 % an der Erste Bank beteiligt sein. Zusätzlich sollte die Steiermärkische die Führung des Südosteuropageschäftes der Erste Bank übertragen bekommen.

Nun gibt es nur die schon früher vereinbarte Aufstockung der Beteiligung der Erste Bank an der Steiermärkischen auf eine Sperrminorität von zunächst 25,1 (zuvor 14) Prozent im April 2002. Zusätzlich ließ die Steiermärkische durchblicken, sie habe durchaus Interesse, auch eine weitere, vertraglich garantierte Option auf eine weitere Erhöhung dieser Beteiligung auf dann 35 % bis zum Oktober abzurufen.

Von Seiten der Steiermärkischen war am Freitag deren Generaldirektor Josef Kassler - auf einer Dienstreise weilend - nicht für einen Kommentar erreichbar.

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