Erste Dividende
Re-Power legt kräftig zu

Der Windkraft-Anlagenbauer Re Systems-Power hat eine deutliche Überschreitung seiner Geschäftsziele für das Jahr 2002 in Aussicht gestellt und will demnächst voraussichtlich eine Dividende zahlen.

Reuters HAMBURG. Die Gesamtleistung werde auf Grund des derzeitigen Auftrag- und Projektstandes klar das Wachstumsziel von 50 % im Vergleich zum Vorjahr auf 220 Mill. Euro überschreiten, teilte das vom kommenden Montag an im Auswahlindex Nemax50 gelistete Unternehmen am Freitag mit. Eine ähnliche Steigerung werde auch beim Jahresüberschuss erwartet, der 2001 bei 8,9 Mill. Euro lag.

Bei Erreichen der Ziele für 2002 will der Vorstand der nächsten Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende vorschlagen. "Es wird sicher nicht nur eine symbolische Dividende sein. Aber wir sind ein Wachstumsunternehmen, daher wird der größte Teil des Gewinns ins Unternehmen fließen", sagte Re-Power-Chef Fritz Vahrenholt.



"Sehr konservative Prognose"

Im dritten Quartal des laufenden Jahres habe das Unternehmen deutlich höhere Gesamtleistungen und Erträge als im Vorjahreszeitraum erwirtschaftet. Für das Jahr 2003 gehe das Unternehmen von einer Steigerung der Gesamtleistung auf mehr als 330 Mill. Euro und einer zweistelligen Marge beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) aus, hieß es weiter. Vahrenholt bezeichnete diese Prognose als "sehr konservativ".

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei nach Unternehmensangaben im dritten Quartal 2002 auf 8,8 Mill. Euro von minus 0,3 Mill. gestiegen. In den ersten neun Monaten habe das Ebit 8,2 Mill. Euro (1,4 Mill. Vorjahr) betragen. Die Gesamtleistung habe sich im dritten Quartal auf 64,1 Mill. Euro (32,6) annähernd verdoppelt.

Auf Neunmonats-Sicht habe sich die Gesamtleistung auf 139,5 Mill. (79,5 Mill.) verbessert. Das Ergebnis nach Steuern liege in diesem Zeitraum bei 4,4 Mill. Euro deutlich über dem Verlust im Vorjahreszeitraum von 0,3 Mill. Euro.

Re-Power war der bislang einzige Börsengänger des Jahres am Neuen Markt. Die im März zu 41,00 Euro ausgegebenen Anteile kosteten am Freitagmittag 28,10 Euro, rund 3,5 % mehr als am Vortag.

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