Erste Segelmedaille seit 2000
Peckolts hoffen auf Bronze

Die Brüder Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg/Kiel) haben auf dem olympischen Revier von Qingdao die Chance auf die erste deutsche Segelmedaille seit acht Jahren.

"Wir sind mit unseren bisherigen Leistungen sehr zufrieden. Ein Blick auf das Zwischenergebnis bringt aber nichts. Wir wollen die ausstehenden Rennen einfach weiter konzentriert angehen", sagte Vorschoter Hannes Peckolt, der mit seinem Bruder nach neun von 15 Wettfahrten vor dem abschließenden Medaillenrennen auf Rang vier liegt.

Am Mittwoch hatte es für die EM-Zweiten von 2007 in den Einzelrennen zu den Plätzen zwei, zwölf und vier gereicht. Der Rückstand auf die Dritten aus Italien konnte von acht auf sechs Punkte reduziert werden. "Es war ein schöner, aber auch anstrengender Tag. Wir hatten einen Riss im Spinnaker und mussten ihn zwischen dem ersten und zweiten Rennen austauschen", meinte Hannes Peckolt.

Auch die Berlinerin Ulrike Schümann und ihre Yngling-Crew können weiter auf Bronze hoffen. In der siebten von zehn Wettfahrten vor dem Medaillenrennen wurde die dreimalige Vize-Weltmeisterin Fünfte und verbesserte sich in der Gesamtwertung vom elften auf den siebten Rang. "Das war wichtig - auch für uns als Mannschaft. So können wir Stabilität reinbekommen", erklärte Steuerfrau Schümann.

Trotz des Sprungs im Gesamtklassement vergrößerte sich der Rückstand auf den dritten Rang allerdings von vier auf acht Zähler. "Das sehe ich gelassen. Da ist noch alles drin", meinte die 35 Jahre alte Steuerfrau, die mit ihren Vorschoterinnen Ute Höpfner und Julia Bleck am Mittwoch nur für ein Rennen aufs Wasser gehen konnte. Zu schwache Winde verhinderten den Start der zweiten Wettfahrt, die nun am ursprünglich als Ruhetag vorgesehenen Freitag ausgetragen werden soll.

Rothweiler/Kussatz fallen auf Rang acht zurück

Im 470er segeln die zweimaligen Europameisterinnen Steffi Rothweiler/Vivien Kussatz (München/Berlin) derweil weiter auf der Stelle. Am Mittwoch ließ das Duo einem fünften Platz in der fünften Wettfahrt einen zwölften Rang im sechsten Rennen folgen. Im Gesamtklassement fielen Rothweiler/Kussatz vom siebten auf den achten Platz zurück.

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