Erste Sitzung am 13. Dezember
Rürup-Kommission hat illustre Mitglieder

Die neue Reformkommission für Rente und Gesundheit soll nach den Worten von Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) die Sozialsysteme "für die Zukunft weiter fit machen". Die Ministerin gab die Zusammensetzung des Gremiums - acht Frauen und 18 Männer - am Donnerstag in Berlin bekannt.

HB/dpa BERLIN. An der Spitze steht der Wirtschaftsweise Bert Rürup. Schmidt erwartet von dem Gremium "praktikable Vorschläge".

Vertreten sind darin Wissenschaftler, Unternehmensberater, Manager, Gewerkschafter sowie eine Landesministerin. Prominenteste Mitglieder sind neben Rürup der Unternehmensberater Roland Berger sowie die Gewerkschafter Ursula Engelen-Kefer und Klaus Wiesehügel. Für die Arbeitgeber sitzt Jürgen Husmann in der Kommission. Er ist Ko-Vorsitzender des Verbandes Deutscher Rentenversicherungsträger. Schmidt sagte, sie glaube, "dass wir eine gute Mischung gefunden haben".

Rürup zeigte sich skeptisch, ob ein einvernehmliches Ergebnis möglich sei. Sozialreformen könnten "eigentlich nicht im Konsens abgewickelt werden". Er werde aber versuchen, einen Konsens anzustreben. "Ein Konflikt ist nichts Schlimmes". Die Mitglieder der Kommission bezeichnete Rürup als "hochkarätige Vertreter" aus Unternehmen, Gewerkschaften und öffentlichem Leben.

Nach dem Muster der Hartz-Kommission soll das neue Expertengremium bis Herbst kommenden Jahres Vorschläge zur langfristigen Stabilisierung von Renten-, Pflege- und Krankenversicherung erarbeiten. Danach will die Bundesregierung über die Vorschläge entscheiden. Zur ersten Sitzung kommt die Kommission am 13. Dezember in Berlin zusammen.

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