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Erste Soldaten treffen in Darfur-Krisenregion ein

Die ersten 150 ruandischen Soldaten sind in der westsudanesischen Krisenregion Darfur eingetroffen. Das gaben Sprecher der Afrikanischen Union (AU) bekannt. Die Soldaten gehören zu einer insgesamt 300 Mann starken Truppe der Afrikanischen Union (AU), die die AU-Beobachter im Land schützen soll.

dpa KHARTUM. Die ersten 150 ruandischen Soldaten sind in der westsudanesischen Krisenregion Darfur eingetroffen. Das gaben Sprecher der Afrikanischen Union (AU) bekannt. Die Soldaten gehören zu einer insgesamt 300 Mann starken Truppe der Afrikanischen Union (AU), die die AU-Beobachter im Land schützen soll.

Der sudanesische Außenminister Mustafa Osman Ismail begrüßte die Soldaten und betonte, seine Regierung betrachte die AU-Soldaten nicht als ausländische Truppen. Zuvor war ein AU-Vorstoß, eine 2000 Mann starke Friedenstruppe mit einem weiter reichendem Mandat zu entsenden, am Einspruch der Regierung Sudans gescheitert. In Darfur sollen die von der sudanesischen Regierung unterstützten Dschandschawid-Milizen nach UN-Schätzungen in den vergangenen 15 Monaten zwischen 30 000 und 50 000 Schwarze getötet und eine Million Menschen vertrieben haben.

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