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Erste Spur im Mordfall Levke

Bei der Suche nach dem Mörder der achtjährigen Levke aus Cuxhaven ist die Polizei eventuell einen Schritt weiter: Bei einer Polizeiaktion am Fundort der Leiche, einem einsamen Waldgebiet im Sauerland, wurden Haare an den Ästen gefunden.

dpa CUXHAVEN. Bei der Suche nach dem Mörder der achtjährigen Levke aus Cuxhaven ist die Polizei eventuell einen Schritt weiter: Bei einer Polizeiaktion am Fundort der Leiche, einem einsamen Waldgebiet im Sauerland, wurden Haare an den Ästen gefunden.

Das sagte ein Sprecher der Sonderkommission Levke am Dienstag. Es ist aber noch offen, ob die Haare tatsächlich vom Mörder des Kindes stammen. "Derzeit ist noch nicht einmal bekannt, ob die Haare von einem Mensch oder einem Tier stammen", sagte Soko-Sprecher Torsten Oestmann. Es werde dauern, bis dies klar sei.

Die Ermittler hatten Anfang September eine in der deutschen Kriminalgeschichte bislang einmalige Suchmaßnahme durchgeführt. Sie hatten auf einer Fläche von rund einhundert Quadratmetern Bäume und Gestrüpp rund um den Fundort von Levkes Leiche entästet und die Zweige zur Spurensuche ins Labor geschickt. Insgesamt kamen 20 Plastiksäcke mit je 80 Litern Inhalt zusammen.

Levke war am 6. Mai aus Cuxhaven verschwunden, am 23. August wurde ihre Leiche von einem Pilzsammler in der Nähe von Olpe in einem einsamen Wald im Sauerland entdeckt.

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