Erste Verhandlung über Weiterbau der Ostseeautobahn A 20: Naturschützer gegen Autobahnbauer

Erste Verhandlung über Weiterbau der Ostseeautobahn A 20
Naturschützer gegen Autobahnbauer

Vor dem Bundesverwaltungsgericht in Berlin hat am Donnerstag die Verhandlung über Klagen gegen den Weiterbau der Ostseeautobahn A 20 südlich von Lübeck begonnen.

dpa BERLIN. Naturschützverbände aus Schleswig-Holstein und Landwirte aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wollen die Route durch die Wakenitzniederung im Südosten Lübecks verhindern. Das Gericht kündigte zu Beginn der Verhandlung an, dass es am Donnerstag keine Entscheidung geben werde.

Nach Auffassung der Kläger ist die Gegend um den früheren Grenzfluss zur DDR ein Vogelschutzgebiet. Die Planfeststellungsbeschlüsse müssten aufgehoben werden, weil sie gegen Vorschriften des europäischen und nationalen Naturschutzrechts verstießen. In der Verhandlung geht es um ein 15,4 Kilometer langes Autobahnteilstück von der Anschlussstelle Lübeck-Genin bis zur Landesstraße 2 in Mecklenburg-Vorpommern. Nach seiner Fertigstellung wäre die A 20 von Lübeck bis Rostock durchgängig befahrbar. Die insgesamt 324 Kilometer lange Ostseeautobahn soll von 2005 an Lübeck mit der polnischen Hafenstadt Stettin (Szczecin) verbinden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%