Erste Wahllokale geöffnet
Bush und Kerry am Wahltag Kopf an Kopf

In den USA hat der weltweit mit größter Spannung erwartete Tag der Präsidentschaftswahl begonnen. In mehreren Bundesstaaten im Osten der USA, darunter New York, Virginia und Connecticut, öffneten am Dienstagmorgen um sechs Uhr (Ortszeit) die Wahllokale.

HB WASHINGTON. Landesweit wird mit einem extrem engen Rennen zwischen dem republikanischen Amtsinhaber George W. Bush und dem demokratischen Senator John Kerry gerechnet.

Bush und Kerry lagen am Dienstag in den Meinungsumfragen praktisch gleichauf. Angesichts des erwarteten knappen Ergebnisses ist es völlig ungewiss, ob der Sieger noch am Wahltag feststehen wird. Als wahlentscheidend gelten die Ergebnisse in mehreren Schlüsselstaaten, allen voran Florida, Ohio und Pennsylvania.

Als erste Bürger der USA hatten am Wahltag traditionell bereits kurz nach Mitternacht die Einwohner des kleinen Dorfes Dixville Notch in New Hampshire ihr Votum abgegeben. Hier gewann Bush mit 19 zu sieben Stimmen vor Kerry. In insgesamt 30 Bundesstaaten hatten die Bürger bereits seit mehreren Tagen die Gelegenheit, in Wahllokalen ihre Stimme abzugeben. Dazu gehört Florida, wo sich auch am Dienstag schon am frühen Morgen lange Schlangen vor den Wahllokalen bildeten.

Am Dienstag werden auch die 435 Mitglieder des Abgeordnetenhauses und 34 der 100 Senatoren neu gewählt. In beiden Häusern des Kongresses haben die Republikaner derzeit eine Mehrheit. Mit besonderer Spannung wird verfolgt, ob die Demokraten dieses Mal die Senatsmehrheit gewinnen können.

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