Erste Züge spätestens 2006
Mehdorn stellt Mitarbeit an Transrapidprojekten in Aussicht

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, hat die Beteiligung seines Unternehmens an den geplanten Magnetschwebebahnstrecken durch das Ruhrgebiet und in München ins Aussicht gestellt.

dpa LATHEN. Bei einem Besuch der Transrapid- Teststrecke im emsländischen Lathen machte Mehdorn das am Samstag allerdings davon abhängig, dass die Machbarkeitsstudien positiv ausfallen. Mit herkömmlicher Schiene-Rad-Technik seien die Herausforderungen des Verkehrs in Zukunft nicht mehr zu bewältigen.

Gegenwärtig werden die 77 Kilometer lange Verbindung zwischen Dortmund und Düsseldorf und das Projekt vom Münchner Flughafen in die Innenstadt der Bayern-Metropole auf ihre Realisierbarkeit geprüft. Mehdorn hatte die Magnetbahnstrecke zusammen mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) besucht.

Clement bezifferte den Finanzbedarf für das Metrorapid-Projekt durchs Ruhrgebiet auf 7,2 Mrd. DM. In der Rhein-Ruhr-Region könnten zehn Mill. Menschen an das nach Clements Worten umweltfreundliche und geräuscharme System angebunden werden. Die ersten Züge sollen spätestens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im Zehn-Minuten- Takt fahren. "Der Metrorapid kann Vorbild sein für etwa zehn Metropolen-Regionen auf der Welt", sagte Clement.

In der chinesischen Metropole Schanghai wird eine Transrapid- Trasse vom Flughafen in die Innenstadt gebaut. Auf der 33 Kilometer langen Strecke sollen im Jahr 2003 die ersten Transrapid-Züge fahren.

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