Erster Entscheidungstag
Keine deutschen Medaillen zum Auftakt

Die deutschen Olympioniken haben zum Auftakt der Olympischen Spiele in Peking die erhofften Medaillen im Straßenradrennen der Männer und bei den ersten Schießwettbewerben verpasst. Andere Athelten liegen jedoch, zumindest vorläufig, klar auf Kurs.

Das deutsche Olympia-Team muss nach dem ersten Wettkampftag der Olympischen Spiele von Peking noch auf das erste Edelmetall warten. Die Medaillenhoffnungen im Radsport und bei den Schießwettbewerben verpassten das Podium deutlich.

Mit einer großen Enttäuschung endete die erste Olympia-Entscheidung für die beiden deutschen Luftgewehrschützinnen. Die mehrmalige Weltmeisterin und Mitfavoritin Sonja Pfeilschifter aus Ismaning schied bei ihrer vierten Olympia-Teilnahme als Zwölfte in der Qualifikation aus und verfehlte damit erneut eine Medaille. Nicht ins Finale kam als 17. auch Barbara Lechner aus Triftern. Die erste von insgesamt 302 Goldmedaillen holte die Tschechin Katerina Emmons. Die 24 Jahre alte Olympiadritte von Athen setzte sich im Finale vor der Athen-Zweiten Ljubow Galkina aus Russland durch. Bronze ging an die Kroatin Snjezana Pejcic.

Auch die deutschen Pistolenschützen zielten an den Medaillen vorbei. Hans-Jörg Meyer aus Wolfenbüttel landete mit 577 Ringen nur auf Platz 21 und verpasste wie Florian Schmidt aus Frankfurt/Oder auf Positon 38 das Finale der besten Acht. Das zweite Gold für China bei den Olympischen Spielen in Peking hat Sportschütze Wei Pang mit der Luftpistole gewonnen. Der 22 Jahre alte Weltmeister setzte sich im Finale mit 688,2 Punkten vor dem Südkoreaner Jong Oh Jin durch, der auf 684,5 Zähler kam. Bronze holte sich der Nordkoreaner Jonh Su Kim mit 683,0 Punkten. Die Medaillenchancen von Trap-Weltrekordler Karsten Bindrich aus Eußenhausen sind indes noch intakt. Mit 71 von 75 möglichen Treffern liegt der Europameister zur Halbzeit auf Position neun.

Nach dem Ausstieg der deutschen Gold-Hoffnung Stefan Schumacher hat Samuel Sanchez das olympische Straßenradrennen von Peking gewonnen. Der Spanier setzte sich an der Chinesischen Mauer nach 245km vor Davide Rebellin aus Italien sowie dem Schweizer Fabian Cancellara durch. Der WM-Dritte Schumacher konnte die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen und musste das Rennen etwa 55 km vor dem Ziel aufgeben. Auch der frühere Junioren-Weltmeister Gerald Ciolek, Bert Grabsch und Jens Voigt stiegen vorzeitig vom Rad.

Die deutschen Kunstturner haben dagegen den Sprung ins Mannschafts-Finale geschafft. In der Qualifikation belegte die Riege des Deutschen Turner-Bundes den fünften Platz, Rang eins ging an Gastgeber China. Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen aus Niedergirmes erreichte darüber hinaus die Endkämpfe im Mehrkampf, am Boden und am Reck.

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