Erster Quartalsbericht
Gewinnsprung bei BMW dank Rover-Trennung

Firmen-Chef Joachim Milberg peilt für das Gesamtjahr neue Rekord bei Absatz, Umsatz und Ertrag an.

dpa MÜNCHEN. Der BMW-Konzern hat dank der Trennung von der verlustreichen Rover-Tochter im ersten Quartal einen Gewinnsprung verzeichnet. Der Überschuss habe sich von 87 auf 409 Mill. Euro (800 Mio DM) fast verfünffacht, teilte BMW am Donnerstag in München mit. Der Umsatz stieg um gut sieben Prozent auf knapp 9,4 Mrd. Euro. Bereinigt um die Rover-Erlöse betrug das Plus sogar 33,5 %. Der Absatz der Marke BMW wuchs um knapp zehn Prozent auf gut 221 000 Fahrzeuge.

Auch für das Gesamtjahr gab sich BMW-Chef Joachim Milberg optimistisch. Man gehe davon aus, dass "die erfolgreiche Entwicklung bei Absatz, Umsatz und Ertrag auch im vollen Geschäftsjahr fortgesetzt wird". Dies würde neue Rekorde bei den wichtigsten Kennziffern bedeuten. Allerdings wies der Konzern daraufhin, dass insbesondere in der zweiten Jahreshälfte Kosten für den Ausbau des Produktportfolios, den Modellwechsel beim 7er-BMW und den Anlauf des neuen Mini zu berücksichtigen seien.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg in den ersten drei Monaten um 333 % auf 853 Mill. Euro. Im Vorjahreszeitraum waren im Segment Rover Verluste von insgesamt 424 Mill. Euro verzeichnet worden. BMW legte erstmals einen Quartalsbericht vor.

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