Erster Sieg für den Leitzachtaler Skirennläufer
Rauffer gewinnt sensationell Weltcup-Abfahrt

13 Jahre hat es gedauert, bis ein deutscher Skirennläufer wieder einmal eine Weltcup-Abfahrt gewinnen konnte. Max Rauffer sorgte in Gröden für die Überraschung.

HB BERLIN. Max Rauffer hat mit dem ersten Sieg seiner Karriere als Skirennläufer für eine Sensation im alpinen Weltcup gesorgt. Der 32 Jahre alte Leitzachtaler gewann am Samstag völlig unerwartet die klassische Abfahrt auf der Saslong-Strecke im Grödnertal in Italien.

Rauffer, dessen Karriere bisher nicht sonderlich erfolgreich verlief, bescherte den deutschen Ski-Herren damit den ersten Weltcup-Triumph seit dem Erfolg von Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier vor fast 13 Jahren auf der Kandahar-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen.

«Mir ist ein sehr guter Lauf gelungen, um die schwierigen Bedingungen habe ich mich nicht gekümmert», sagte der Hauptfeldwebel der Bundeswehr. Bei starkem Wind war ihm eine nahezu perfekte Fahrt gelungen. «Ich habe den Sieg eigentlich noch gar nicht realisiert. Erst im Ziel habe ich auf die Zeitnahme geschaut und gesehen, dass ich schnell war», sagte Rauffer.

Ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss an gleicher Stelle fuhr Rauffer mit der Startnummer 13 eine Zeit von 1:50,17 Minuten, die auch die Weltklasse-Läufer nicht mehr unterbieten konnten. Zweiter wurde der Schweizer Jörg Grünenfelder mit einem Rückstand von fünf Hundertstelsekunden. Rang drei belegte Olympiasieger Fritz Strobl aus Österreich (0,44 Sekunden zurück).

Für Rauffer war es erst das sechste Rennen, bei dem er überhaupt unter die ersten Zehn kam. Seine bislang beste Platzierung und seine einzige auf dem Siegerpodest war ein dritter Rang bei der Abfahrt im März 2000 im norwegischen Kvitfjell.

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