Erster strategischer Streik seit 20 Jahren
Generalstreik legt Italien lahm

Besonders zwischen 9.00 und 17.00 Uhr sollte der Ausstand zum Ausfall der meisten Züge, Schiffsverbindungen, öffentlichen Verkehrsmittel und Flüge führen. Die italienische Fluggesellschaft Alitalia hatte drei Viertel ihrer Verbindungen gestrichen.

dpa ROM. In den Krankenhäusern wollten Ärzte nur Notfälle behandeln. Schulen, Universitäten, Ämter, Banken, Postämter, Fabriken und die meisten Supermärkte blieben geschlossen. Auch viele Journalisten waren in den Ausstand getreten; so erschienen am Dienstag keine Tageszeitungen; Fernsehen und Radio sendeten nur Kurznachrichten. Selbst Kinos und Theater waren von dem Streik betroffen.

In zahlreichen italienischen Städten waren Protestmärsche geplant. Der Chef der größten italienischen Gewerkschaft CIGL, Sergio Cofferati, wollte in Florenz vor tausenden Demonstranten sprechen. Jedoch konnten die Italiener trotz des Generalstreiks die wichtigsten Einkäufe erledigen: Viele kleinere Geschäfte blieben geöffnet.

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