Erster Verdachtsfall in Luxemburg
Seuche jetzt auch in Friesland

dpa DEN HAAG/LUXEMBURG. Die niederländische Regierung hat am Mittwoch den ersten Fall von Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Provinz Friesland bestätigt. Im ganzen Land sind damit 21 Fälle aufgetreten, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Unterdessen gibt es in Luxemburg den ersten Verdachtsfall. Mit einem endgültigen Testergebnis wird an diesem Donnerstag gerechnet.

In den Niederlanden sind 19 der 21 MKS-Fälle innerhalb eines inzwischen abgeriegelten Bezirks in der Provinz Gelderland zwischen den Städten Zwolle, Apeldoorn und Deventer aufgetreten. Daneben war bereits vor mehreren Tagen in Kootwijkerbroek - ebenfalls in Gelderland - die Erkrankung festgestellt worden. Experten der zuständigen Staatsbehörde RVV sind derzeit dabei, alle Tiere in der Nachbarschaft um den Hof zu vernichten.

Alle Tiere auf friesischem Hof vernichtet

Auf dem jetzt zusätzlich betroffenen Hof in der friesischen Gemeinde Ee, östlich von Dokkum, wurden alle Tiere nach Bestätigung des Verdachts vernichtet. Es handelte sich um 55 Milchkühe und einige Dutzend Stück Milchvieh, sagte die Sprecherin. Im direkten Umfeld liegen nach ihren Angaben mehr als 30 Milchviehbetriebe.

In Luxemburg gibt es den ersten MKS-Verdachtsfall im dem 15 Kilometer von der deutschen Grenze entfernten Ort Boxhorn. Bei einem sieben Wochen alten Kalb war am Dienstag hohes Fieber und ein verdächtiger Ausschlag auf Zunge, Schleimhäuten und Lippen aufgetreten. Nach Einschätzung des Direktors der Veterinärbehörde, Arthur Besch, ist allerdings eine andere Krankheit als MKS wahrscheinlicher, "weil das Tier auf dem Hof geboren wurde und es bislang in Luxemburg keinen Verdachtsfall gegeben hat".

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