Erstes Quartal
Heyde weist negatives Vorsteuerergebnis aus

rtr BAD NAUHEIM. Der IT-Dienstleister Heyde AG hat im ersten Quartal 2001 bei steigendem Umsatz ein deutlich negatives Vorsteuerergebnis ausgewiesen. Der Umsatz sei gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 37,8 % auf 41,2 Mill. ? gestiegen, teilte das im Blue Chip-Index Nemax 50 des Neuen Marktes gelistete Unternehmen am Mittwoch in einer Pflichtveröffentlichung mit. Vor allem wegen der Bildung von Rückstellungen in Höhe von 9,1 Mill. ? im Zuge weiterer Restrukturierungsvorhaben sei ein Vorsteuerverlust von 26,7 Mill. ? angefallen. Das operative Ergebnis vor Firmenwertabschreibungen (Ebita) sei mit 8,4 Mill. ? ebenfalls negativ ausgefallen. Effekte der getroffenen Restrukturierungsmaßnahmen dürften Ende zweites, vor allem im dritte Quartal erkennbar sein.

Zum Stichtag beläuft sich die Nettoverschuldung der Heyde AG den Angaben zufolge auf 21,2 Mill. ?. Aufgrund der außerordentlichen Restrukturierungsmaßnahmen bezifferte Heyde den Liquiditätsbedarf für das Geschäftsjahr auf rund 40 Mill. ?. Neben den Mitteln aus dem eigenen Cash Flow und dem geplanten Verkauf nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens konnte für diesen Prozess die Unterstützung der Hausbanken gewonnen werden. Die Restrukturierung werde die Heyde-Gruppe wieder ab dem vierten Quartal in die Lage vesetzen, Cashpositionen aufzubauen und die aufgelaufenen Bankverbindlichkeiten zurückzuführen, hieß es.

Die Heyde-Aktie stieg am Mittwochvormittag in einem festeren Gesamtmarkt um mehr als acht Prozent auf 3,74 ?.

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