Erstmals breites Angebot in Deutschland
PCs werden zu Multimedia-Talenten

Microsoft und Intel werben schon seit gut zwei Jahren für ein Konzept, bei dem der Personalcomputer technisch im Mittelpunkt eines "digitalen Heims" steht. Der Heim-PC der Zukunft ist daher mit neuen Komponenten für die Verwaltung von Musik, Bildern, Filmen und anderer Unterhaltung ausgerüstet. Das Weihnachtsgeschäft wird zeigen, ob die Media-Center PCs nun auch eine breite Kundenzahl erobern können.

HB DÜSSELDORF. Microsoft hat im Oktober dieses Jahres eine weltweite Kampagne für die neue Version seiner "Windows XP Media Center Edition" gestartet. Dieses speziell für den Einsatz auf starken Multimedia-Heim-PCs entwickelte Betriebssystem steht im Mittelpunkt der Pläne des Softwaregiganten für die Verbraucher- und Unterhaltungselektronik. Als langjähriger Hardwarepartner bietet Intel dazu eine Reihe neuer Chip-Komponenten für die "Entertainment-PCs". Nach der Vision beider Unternehmen sollen die Computer künftig nicht nur auf oder unterm Schreibtisch stehen, sondern direkt im Wohnzimmer. Dort können sie - häufig in neuen Gehäusen - direkt an Geräte wie den Fernseher oder die Stereoanlage angeschlossen werden. Nach dem massiven Werbefeldzug zum Start der neuen Media Center Edition 2005 soll im kommenden Jahr der Markt richtig aufgerollt werden.

Die Einsatzmöglichkeiten eines Personalcomputers als Multimediazentrale sind vielfältig. Ein Media-PC kann eigene digitale Fotos als Diaschau zeigen, eine DVD abspielen und auch als Sammelbox für das Musikarchiv arbeiten. Dank geeigneter Software kann er auch das aktuelle Fernsehprogramm zeigen und bei Bedarf Sendungen mitschneiden. Über einen Netzwerk, per Kabel oder heute häufig schnurlos über Wireless LAN lässt sich aus dem Internet sogar eine elektronische Programmzeitschrift herunterladen, die das Programmieren eines TV-Mitschnitts wesentlich erleichtert. Darüber sind vom Büro-PC her bekannte Standardanwendungen wie E-Mails schreiben oder per Homebanking eine Überweisung an die Bank schicken auch aus dem Wohnzimmer möglich.

Für die neuen Heim-Funktionen werden in Media-PCs eine Reihe von Komponenten zusammengefasst, die in herkömmlichen Personalcomputern bislang häufig nicht zu finden waren. Dazu gehören in der Regel:

  • eine oder mehrerer Steckkarten mit einem TV- und Rundfunk-Tuner
  • leistungsstarke DVD-Laufwerk zum Abspielen und Brennen von Filmen oder Musik
  • Sound- und Video und Grafikkarten von hoher Qualität
  • eingebaute Funkunterstützung von Wireless LAN
  • Festplattenspeicher mit hoher Kapazität, zB.160 Gigabyte
  • ein leises Lüftersystem
  • und ein Betriebssystem, das neben den herkömmlichen PC-Anforderungen die gewünschten Multimediafunktionen gut bedienen kann.
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