Erstmals volle Konsolidierung der DIW Deutschen Industriewartung.
Maschinenbauer Voith erwartet Rekordzahlen

Der Maschinen- und Anlagenbauer J.M. Voith AG hat am Mittwoch in Stuttgart seine Bilanz vorgelegt. Vorstandsvorsitzender Hermut Kormann rechnet damit, dass der Konzern im Geschäftsjahr 2000/2001 bei Umsatz und Auftragseingang mit etwa 3,2 Mrd. Euro neue Höchstwerte erreichen wird.

dpa STUTTGART. "Wir sind für die weitere Entwicklung unserer Branchen nach wie vor vorsichtig optimistisch gestimmt", sagte Hermut Kormann, Vorstandsvorsitzender der J.M. Voith AG, am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Stuttgart

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Er rechnet damit, dass der Konzern in diesem Geschäftsjahr bei Umsatz und Auftragseingang mit etwa 3,2 Mrd. Euro (6,3 Mrd. DM) neue Höchstwerte erreichen wird. Dies belegten auch die Zahlen für die ersten fünf Monate des Geschäftsjahres. Die Zuversicht von Voith beruht unter anderem auf der erstmaligen vollen Konsolidierung der ertrags- und umsatzstarken DIW Deutschen Industriewartung. Die DIW wird künftig unter dem Namen Voith Industrial Services der fünfte Konzernbereich des Unternehmens sein. Voith hatte seine Anteile am Schuhkonzern Salamander (46 %) an den Energiekonzern EnBW AG (Karlsruhe) verkauft und im Gegenzug 25 % an der DIW bekommen. Voith hält nun 49,8 % an DIW und besitzt die unternehmerische Führung.

1999/2000 hat Voith den Umsatz um 28,5 % auf 2,5 Mrd. Euro gesteigert. Der Auftragseingang erreicht den neuen Spitzenwert von 2,8 Mrd. Euro (plus 36,5 %). Ausschlaggebend hierfür war vor allem die erstmalige Konsolidierung neuer Konzerngesellschaften in den Bereichen Voith Fabrics und Voith Paper sowie die Einbeziehung ehemaliger Siemens - Kraftwerkstechnik-Gesellschaften. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich durch die Firmenübernahmen von 12 668 auf 16 763. Der Jahresüberschuss stieg um 28 % auf 95 Mill. Euro. Dabei mussten aber gravierende Probleme im Bereich Voith Paper verkraftet werden: Durch die Einführung neuer Technologien verursachte hier erhebliche Mehrkosten. Voith rechnet laut Finanzchef Hermann Jung in diesem Geschäftsjahr erneut mit einem sehr ordentlichen Ergebnis.

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