Erstmals Zahlen vorgelegt
Volle Auftragsbücher bei EADS

Das europäische Luft- und Raumfahrtunternehmen erwartet im laufenden Jahr einen Milliardengewinn.

Reuters AMSTERDAM. Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS erwartet für das laufende Jahr trotz hoher Ausgaben für das geplante Großraumflugzeug "A3XX" einen Milliardengewinn. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde sich auf mehr als 1,25 Mrd. Euro belaufen, sagte EADS-Finanzvorstand Axel Arendt am Mittwoch in Amsterdam. Der Umsatz des Anfang Juli fusionierten Konzerns solle um etwa sieben Prozent steigen. Vergleichszahlen für das vergangene Jahr nannte die European Aeronautic Defence and Space Co NV nicht. Für das erste Halbjahr 2000 hatte die EADS pro-forma ein Ebit von 553 Mill. Euro ausgewiesen. Arendt sagte, 440 Mill. Euro davon seien auf Währungsgewinne entfallen.

Für die Entwicklung des A3XX hat die EADS nach Angaben von Co-Vorstandschef Rainer Hertrich in den ersten sechs Monaten 400 Mill. Euro ausgegeben, bis zum Ende des Jahres würden sich die Kosten auf 800 Mill. Euro summieren. Hertrich bekräftigte, dass das Flugzeug insgesamt nicht mehr als 10,7 Mrd. $ (12,8 Mrd. Euro) an Entwicklungskosten verschlingen werde.

Der Flugzeugbauer Airbus, an dem die EADS 80 % hält, will nach Angaben von Co-Vorstandschef Philippe Camus bis 2002 seine Auslieferungen auf mehr als 400 Maschinen im Jahr erhöhen. Vor allem bei Langstreckenflugzeugen wolle Airbus wachsen. 2003 sollen acht Langstreckenmaschinen im Monat ausgeliefert werden. Im laufenden Jahr sind es insgesamt 63 oder fünf pro Monat.

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