Erstnotiz am 15. November
Funkwerk kommt vorbörslich gut an

HB FRANKFURT/M. In diesen unsicheren Zeiten für Neuemissionen setzt der Börsenkandidat Funkwerk darauf, sich als Substanzwert zu verkaufen. "Wir haben mehr zu bieten als nur eine Geschäftsidee", sagte Vorstandschef Hans Grundner am Montag. Anders als viele Börsenkandidaten benötige die auf Mobilfunktechnologien spezialisierte Firma das frische Kapital aus dem Verkauf von 2 Mill. junger Aktien nicht, um Schulden zu bezahlen oder Firmenstrukturen erst aufzubauen. Der Erlös von bis zu 45 Mill. Euro solle vielmehr verwendet werden, um mit einem bewährten Geschäftsmodell in neue Märkte zu expandieren.

Bei den Anlegern kam Funkwerk offenbar gut an. Vorbörslich notierte der Titel bei guten Umsätzen oberhalb des oberen Spannenendes. Allerdings ist auch diese Emission keinesfalls risikolos: Das Prospekt weist auf den relativ hohen Lagerbestand hin, der die Gefahr einer Abwertung berge. Zudem könnten sich Probleme ergeben aus einem künftig nicht auszuschließenden Preisdruck und den Preisschwankungen für die von Funkwerk benötigten Bauteile. Läuft alles nach Plan, will Funkwerk den Umsatz 2000 auf 37,5 (29,8) Mill. Euro steigern und den Gewinn ohne Emissionskosten auf 3,8 (2,6) Mill. Euro. 2001 soll der Umsatz 47,6 Mill. Euro, der Gewinn 5,8 Mill. Euro betragen.

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