Erstnotiz am 17. Juli
Solar-Fabrik nennt Ausgabepreis

Der Anbieter von Solarenergieanlagen Solar-Fabrik wird seine Aktien am unteren Ende der Angebotsspanne ausgeben. In einem schwierigen Neuemissionsmarkt steht damit in Deutschland erst der fünfte Börsengang des Jahres vor einem erfolgreichen Abschluss.

Reuters FRANKFURT. Als Ausgabepreis wurde 8,00 Euro genannt. Es seien 45 Prozent der Aktien bei privaten Anlegern platziert worden, sagte ein Unternehmenssprecher der am Montag. Platziert wurden den Angaben zufolge alle 1,5 Millionen neue Aktien, die in einer Spanne von 8,00 bis 9,50 Euro angeboten worden waren. Die Erstnotiz am Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse ist für den 17. Juli vorgesehen. Begleitet wurde die Emission von der Consors Capital Bank und der Landesbank Baden-Württemberg.

Solar-Fabrik ist bei einem in 5,4 Millionen Aktien eingeteilten Grundkapital auf Basis des Ausgabepreises nach dem Börsengang mit 43,2 Millionen Euro bewertet. Das Emissionsvolumen beläuft sich auf zwölf Millionen Euro.

Solar-Fabrik kann damit offenbar dem schweren Umfeld für Erstlistings trotzen, nachdem erst in der Vorwoche die Planungsgesellschaft für Solaranlagen SES21 den Schritt an den Kapitalmarkt wegen der Kursturbulenzen abgesagt hatte.

Von den vier vorherigen Erstlistings des Jahres lag am Montagmorgen lediglich die Aktie des Immobilienunternehmen AIG leicht oberhalb des Ausgabepreises. Es werde sehr von der allgemeinen Stimmung an der Börse abhängen, wie die Papiere von Solar-Fabrik am Mittwoch starten werden, sagten Händler.

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