Erstnotiz am 21.7.2000
Analysten skeptisch über CAA-Börsengang

vwd FRANKFURT. Die CAA AG, Filderstadt, geht am 21.7.2000 an den Neuen Markt. Die Analysten von Independent Research (IR) empfehlen, Aktien der CAA nicht zu zeichnen. CAA bewege sich zwar in einem sehr zukunftsorientierten Markt und habe mit seinen Produkten zur Zeit eine gute Ausgangsposition, allerdings sei CAA stark von den Automobilherstellern abhängig. Darüber hinaus müsse die Serientauglichkeit des CarPC noch getestet werden und es bestünden noch keine festen Aufträge.

Sollte sich zudem die Weiterentwicklung des InCarComputing als kritischer Erfolgsfaktor für die Automobilindustrie erweisen, sei es denkbar, dass diese Entwicklung in die Unternehmen verlagert werde, geben Bienek und Kappen zu bedenken. Außerdem würden dann große Unternehmen wie Siemens oder Bosch als Konkurrenten auftreten. Des Weiteren müsse berücksichtigt werden, dass die meisten Lösungen im M-Commerce-Bereich erst nach Vergabe der UMTS-Lizenzen 2002/03 vermarktet werden könnten. Bis dahin werden nach Ansicht der Analysten weitere Mitbewerber wie beispielsweise IVU mit ähnlichen Produkten an den Markt gehen.

Aufgrund dieser Sachverhalte sowie auch wegen den im Vergleich zu den geplanten Umsätzen hohen Investitionssummen dränge sich eine Zeichnung aktuell nicht auf, so die Analysten. Das derzeit noch kleine Unternehmen sei zwar in einem sehr interessanten Wachstumsmarkt tätig, die Planzahlen erscheinen jedoch "äußerst ambitioniert".

CAA kann noch bis zum 19. Juli gezeichnet werden.

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